Da gibt es eine ganze Menge zu lernen, zu erarbeiten, es gibt Hausaufgaben und Lernkontrollen. Und schließlich steht im Zeugnis auch eine Note in Religion. Außerdem werden jedes Jahr im Fach Religion Abiturprüfungen abgelegt.
Gleichzeitig aber ist Religionsunterricht ein ganz besonderes Fach. Vielleicht hilft hierzu folgende Zeichnung:
Nehmen
wir an, dieser Wanderer sei eine ganze Weile unterwegs. Er hat
Landschaften durchquert, Rast gemacht und viele Eindrücke
gesammelt. Allmählich freut er sich auf das Ankommen.Aber wo
geht es weiter?Mehrere Möglichkeiten bieten sich ihm - alle
sehen gleich vertrauenserweckend aus. Auch die Wegweiser scheinen an
dieser Stelle nicht weiterzuhelfen.
Wir sehen es als unsere Aufgabe, den Schülern und Schülerinnen auf ihrem Weg zum Erwachsensein einen Raum zu geben, in dem sie Fragen stellen können, die sie bewegen und in dem sie über „Gott und die Welt“ und sich selbst nachdenken können. Wir möchten sie auf diesem Weg unterstützen, indem wir versuchen, auf die heutigen Fragen eine Antwort aus dem Glauben heraus zu geben und ihnen Handlungsalternativen vor dem Hintergrund des christlichen Menschenbildes aufzuzeigen.
Dem Wanderer auf seinem Weg hilft kein voreiliges Entscheiden, sondern nur ein sich ruhiges Orientieren. Der Religionsunterricht bietet mitten im Alltag solche Unterbrechungen an. Er lädt ein, Pause zu machen, nachzudenken, sich über Ziele bewusst zu werden, neue Kraft zu schöpfen und sich zu orientieren.
Wichtiger Bestandteil des Unterrichts der Klasse 10 (G8: Klasse 9) ist das fächerübergreifende Compassion-Projekt, das von den Religionlehrern betreut wird.
Hier geht es zu den Lehrkräften für katholische Religion