Zahlreiche Platzierungen für das PG bei „Jugend forscht“
icon.crdate03.03.2026
„Maximale Perspektive“ – unter diesem Motto stand in diesem Jahr die 61. Runde des Wettbewerbs Jugend forscht. Und maximale Perspektive bewiesen die Nachwuchsforschenden des Peutinger-Gymnasiums Ellwangen allemal: Beim Regionalwettbewerb am 27. und 28. Februar 2026 an der Hochschule Aalen räumten die Schülerinnen und Schüler kräftig ab.
Mit 15 Einzel- und Teamprojekten trat das PG an – von den Jüngsten bei „Jugend forscht Junior“ bis zu den erfahrenen Tüftlerinnen und Tüftlern der oberen Klassen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: zweimal Platz drei, zweimal Platz zwei und zweimal Platz eins, dazu zahlreiche Sonderpreise. Gleich vier Projekte gingen im Bereich Arbeitswelt an den Start – und zeigten, wie alltagsnah Forschung sein kann:
Anna Wunderlich und Ella Hönle nahmen sich ein Problem vor, das wohl viele kennen: verschmutzte Sneaker. Mit systematischen Tests untersuchten sie, welche Haushaltsmittel Turnschuhe wieder zum Strahlen bringen. Für ihre strukturierte Herangehensweise wurden sie mit dem Sonderpreis Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung ausgezeichnet.
Genuss trifft Nachhaltigkeit: Leonas Gaugler entwickelte eine gesunde und umweltfreundliche Schoko-Nuss-Creme. Für seinen Einsatz erhielt er einen Kosmos-Experimentierkasten.
Wie viel Zahnpasta bleibt eigentlich in der Tube zurück? Dieser Frage gingen Sienna Lindner und Neyle Müller mit zahlreichen Versuchsreihen nach und sicherten sich damit den 3. Platz.
Ganz oben auf dem Siegertreppchen landete Clemens Powolny: Seine Erfindung zur zeitgemäßen Montage von Deckenlampen überzeugte die Jury. Der 1. Platz bedeutet für ihn zugleich das Ticket zum Landeswettbewerb.
Im Fachbereich Biologie bewies das PG ebenfalls Forschergeist. Maya Bast untersuchte den Einfluss von Musik auf das Pflanzenwachstum. Für ihre spannende Arbeit erhielt sie als Sonderpreis einen Eintrittsgutschein für die Experimenta Heilbronn.
Louis Winter und Jan Heinrich belegten mit ihrer Studie zur Konzentrationsfähigkeit mit und ohne Hilfsmittel den 3. Platz.
Sind grüne Kartoffeln wirklich gesundheitlich bedenklich? Dieser Frage widmete sich Philomena Powolny in aufwendigen Langzeitexperimenten. Sie wurde mit dem 2. Platz ausgezeichnet und erhielt zusätzlich den Sonderpreis eines Jahresabonnements der Zeitschrift „natur“.
Im Fachbereich Chemie setzten Magnus Engelhard und Luke Fischer Maßstäbe. Sie forschten zur elektrochemischen Reduktion von Kohlenwasserstoffen aus der Luft zu Ameisensäure, was auch im Hinblick auf Umwelt- und Klimaschutz eine hohe Relevanz darstellt. Die Jury belohnte die Arbeit mit dem 1. Platz und dem Sonderpreis Umwelttechnik. Auch sie vertreten das PG nun beim Landeswettbewerb.
Im Fachgebiet Mathematik und Informatik untersuchten Emely Stock und Madita Rupp unterschiedlichste Würfel und deren mathematische Eigenschaften. Dafür erhielten sie als Sonderpreis einen Eintrittsgutschein in die Experimenta Heilbronn.
Jan Umlauff entwickelte einen elektronischen Würfel, der eine gerechte Auswahl innerhalb von Lerngruppen ermöglicht. Dafür wird er mit dem 2. Platz seiner Altersklasse ausgezeichnet.
Im Fachbereich Physik ging es rasant zu: Der jüngste Teilnehmer, Elias Klein, analysierte die Fahreigenschaften seiner Hot-Wheels-Autos.
Lennox Roth und Leo Wagner bauten mit einfachen Haushaltsgegenständen einen funktionierenden Kompass, um auch ohne moderne Navigationstechnik ans Ziel zu kommen.
Auch im Fachbereich Technik war ebenfalls das PG doppelt vertreten. Lilly Kothe und Leo Stark verwandelten eine alte Mikrowelle in eine funktionstüchtige Campingwaschmaschine und bewiesen Upcycling in seiner kreativsten Form.
Jonas Burkert wiederum integrierte Piezoelemente in einen Fahrradreifen, um den Akku eines E-Bikes während der Fahrt wieder aufladen zu können. Für diese innovative Idee erhielt er einen Sonderpreis einen Eintrittsgutschein in die Experimenta Heilbronn.
Hinter den Erfolgen steht intensive Betreuung. Die Leiterinnen der Forscher-AG – Anna Walter, Carolin Hoffmann und Constanze Powolny – zeigten sich begeistert. Mit ihrem Ideenreichtum und ihrer Ausdauer haben die jungen Talente des Peutinger-Gymnasiums eindrucksvoll bewiesen, dass „Maximale Perspektive“ nicht nur ein Motto ist, sondern gelebte Wirklichkeit.
Die Schulgemeinschaft des Peutinger-Gymnasiums beglückwünscht die Platzierten zu ihren Erfolgen und dankt herzlich allen Unterstützerinnen und Unterstützern.




